Einfamilienhaus · Baujahr 1953 · Böblingen
Von der Gasheizung zur Wärmepumpe
Ausgangslage: Freistehendes Einfamilienhaus aus den frühen 1950er-Jahren mit bestehender Gasheizung. Die Eigentümer wollten auf eine Wärmepumpe umstellen und sicher wissen, ob das Gebäude dafür geeignet ist.
Meine Leistung: Raumweise Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 als belastbare Auslegungsgrundlage – statt die alte Kesselleistung fortzuschreiben. Darauf aufbauend hydraulischer Abgleich nach Verfahren B und Vorbereitung der KfW-Förderunterlagen (Bestätigung zum Antrag).
Ergebnis: Eine passend dimensionierte Wärmepumpe und vollständige, fördersichere Nachweise für den Heizungstausch.
Einfamilienhaus mit Anbau · Baujahre 1958 / 1980 · Böblingen
Ölkessel raus, Wärmepumpe rein – trotz gemischter Bausubstanz
Ausgangslage: Einfamilienhaus von 1958, 1980 um einen Anbau erweitert, beheizt über einen alten Öl-Konstanttemperaturkessel. Die unterschiedlichen Dämmstandards von Bestand und Anbau machen eine pauschale Auslegung besonders unzuverlässig.
Meine Leistung: Raumweise Heizlastberechnung, die die Bauteilqualitäten von Altbau und Anbau getrennt berücksichtigt, hydraulischer Abgleich und Förderservice.
Ergebnis: Eine Wärmepumpe, die auch an kalten Tagen jeden Raum zuverlässig versorgt, und ein sauber dokumentierter Förderantrag.
Einfamilienhaus · Baujahr 1976 · Böblingen
Selbst gedämmt, volle Förderung gesichert
Ausgangslage: Ein handwerklich versierter Bauherr wollte Fassadendämmung (WDVS), Fenstertausch und Fußbodenheizung weitgehend in Eigenleistung umsetzen – und trotzdem die BEG-Förderung nicht verlieren.
Meine Leistung: Fachplanung und Baubegleitung als Energieeffizienz-Experte – von der Festlegung der Dämmstärken und U-Werte über die Vermeidung von Wärmebrücken bis zur Bestätigung der fachgerechten Ausführung für die Förderung.
Ergebnis: Bei Eigenleistung bezuschusst die BEG die Materialkosten, wenn ein Energieeffizienz-Experte die Ausführung bestätigt – genau das habe ich übernommen. Der Bauherr konnte selbst anpacken und hat die Förderung erhalten.
Einfamilienhaus · Baujahr 1974 · Weil der Stadt
Weg von der Nachtspeicherheizung
Ausgangslage: Einfamilienhaus von 1974 mit alten Nachtspeicheröfen – eine Strom-Direktheizung, die teuer im Betrieb und schlecht regelbar ist.
Meine Leistung: Beratung zur Ablösung der Nachtspeicheröfen und Auslegung des Ersatzes auf Basis einer raumweisen Heizlastberechnung. Eingebaut wurde eine Luft-Luft-Wärmepumpe (Split-Bauweise), die die Raumheizung vollständig übernimmt.
Ergebnis: Eine deutlich effizientere und komfortabel regelbare Beheizung als mit den bisherigen Nachtspeicheröfen. Da die Anlage die Raumheizung zu 100 % abdeckt, war sie förderfähig – der Bauherr erhielt über die (damalige) BEG 50 % Zuschuss: 30 % Grundförderung plus Klimageschwindigkeitsbonus.